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#4 UCI World Series Val di Sole


Val di Sole, Trentino gehört seit Jahren zum Weltcup Rennkalender

Zum vierten Lauf der UCI Worldseries ging es für das Cube Next Generation XC Team nach Italien. Im Trentino, genauer in Val di Sole, ging es für das Team um Team Manager Sam Weber wieder um Alles. Zum vierten Lauf waren erneut die weltbesten Cross-Country Mountainbiker angereist und es hieß sich wieder einmal gegen sie zu beweisen.


Kira Böhm, die sich gerade in einer herausragenden Form befindet, startete donnerstags vor den eigentlichen Cross-Country Wettkämpfen wieder im XCC-Shorttrack. Als Gesamtfünfte im Shorttrack durfte man eine weitere Top-Platzierung der Weilheimerin erwarten. Vom Start weg wurde ein hohes Tempo eingeschlagen, die vielen Zuschauer konnten ein spannendes Rennen verfolgen. Die junge Fahrerin des Cube Next Gen XC Teams war immer unter den ersten 10 zu finden und behauptete sich gegen die besten Fahrerinnen der Welt in ihrer Altersklasse. Gegen Ende des Rennens verlor sie etwas den Anschluss an die Konkurrenz, blieb aber weiterhin in den Top 10. Am Ende war Kira Böhm an ihren Grenzen, der Körper machte nicht wie gewollt mit und es war ein großer Kampf. Kämpferisch zeigte sie, das sie auch den größten Schmerzen standhalten kann und fuhr am Ende als Neunte über die Ziellinie. Völlig erschöpft kam Kira Böhm ins Ziel und nach einer kurzen Zeit konnte sie sich trotz ein wenig Wehmut für eine bessere Platzierung, glücklich über ihren Erfolg freuen.


Am Sonntag ging es leider nicht wie gewohnt schon um 8:30 Uhr los. Kira Böhm konnte aufgrund heftiger Magenkrämpfe über Nacht, das Rennen nicht antreten. Bei den U23 Herren ging es Lars Gräter ebenfalls nicht gut, die Anzeichen für einen erfolgreichen Tag waren von jetzt auf gleich geschwunden. „Wir wissen nicht was es war, aber wir hatten alle etwas Probleme. Vielleicht haben wir etwas schlechtes im Essen erwischt, anders könnte ich mir einen solches Ausmaß über mehrere Fahrer nicht vorstellen.“ sagt Team Manager Sam Weber. Im U23 Rennen der Herren ging Lars Gräter zwar an den Start, beendete aber nach zwei Runden das Rennen aufgrund der genannten Probleme. Hingegen konnte Fabian Eder einen guten Start verzeichnen, er war schnell in den Top 60 zu sehen, drängte darauf weitere Fahrer einzuholen.


Gegen Mitte des Rennens befand sich der junge Bayer dann weiter in den Top 60, hatte schwerst mit dem Kurs und seinem Körper zu kämpfen. Dies wurde gegen Ende des Rennens auch nicht besser, er überquerte das Ziel als 70. „Ich habe keine Erklärung dafür, was gerade los ist. Ich komme im Rennen nicht in den roten Bereich, kann nicht meine Leistungen abrufen. Ich lasse mich jetzt mal durchchecken.“ so der Töginger nach dem Rennen.


Alle weiteren Hoffnungen ruhten nun auf dem Böbinger Sven Strähle, welcher in der Mittagshitze beim Elite Herren an den Start gehen durfte. Er fühlte sich gut, startete schnell und konnte sich schon in der ersten Runde in die Regionen des erklärten Ziels nach vorne fahren. Er war in den Top 60 der Welt unterwegs, zeigte eine starke Leistung. „Ich war überrascht das Sven schon so weit vorne zu sehen war in der ersten Runde, aus seiner Startposition. Es hat mich aber gefreut und ich hab gehofft, das heute alles gut laufen wird.“ sagt Sam Weber über die ersten Runden von Sven Strähle in Val di Sole.


Mitte des Rennens war der 28-Jährige weiterhin in den Top 60 unterwegs, ehe er etwas an Boden verlor. Man sah Sven Strähle die Schmerzen an und Runde um Runde verlor er leider wieder einige Positionen. Am Ende konnte er über die volle Distanz fahren, kam aber nicht über Platz 78 hinaus.



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